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Gottfried-Silbermann-Museum

About the museum

Die im Kreuzgewölbesaal des Schlosses Frauenstein befindliche Einrichtung ist deutschlandweit die erste museale Gedenkstätte für einen Orgelbauer. Die Exposition zeigt den Lebensweg Silbermanns mit seiner Lehrzeit in Strasbourg und seinem jahrzehntelangen Wirken im sächsischen Freiberg. Briefe und Akten, Stiche und Zeichnungen, aber auch ein einzigartiges Funktionsmodell einer mechanischen Schleifladenorgel, die das Innenleben einer Orgel demonstriert, und die Kopie einer Silbermann-Orgel vermitteln ein anschauliches Bild zu Leben und Wirken Silbermanns.
Im Foyer des Schlosses kann man sich über die elsässische Orgelbauerfamilie Andreas und Johann Andreas Silbermann informieren. In zwei weiteren Räumen des Museums die Geschichte von Burg (Ersterwähnung 1218), Schloss, Stadt und Herrschaft Frauenstein dargestellt. Ausführlich wird die Bau- und Wehrgeschichte der Burg, eine der schönsten Burgruinen Deutschlands, erläutert. Bergmännisches Gerät weist auf den Bergbau um Frauenstein hin. Informationen gibt es zum örtlichen Handwerk sowie zum Post- und Verkehrswesen, insbesondere zu der 1971 eingestellten Eisenbahnverbindung Klingenberg – Colmnitz. Zu den wertvollen materiellen Zeugnissen gehören u. a. das 1526 angelegte Stadtgerichtsbuch, die Ratsrechnung von 1658 und mehrere gut erhaltene Holzplastiken des 15. und 16. Jahrhunderts.

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