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GRASSI Museum für Angewandte Kunst Leipzig Antike bis Historismus [V 4849]

Halbe Rossstirn

Halbe Rossstirn (GRASSI Museum für Angewandte Kunst CC BY-NC-SA)
Provenance/Rights: GRASSI Museum für Angewandte Kunst / GRASSI Museum für Angewandte Kunst, Leipzig. (CC BY-NC-SA)

Description

Die halbe, aus einer Platte getriebene Rossstirn mit angenieteten Ohrenbechern und einer vermutlich erst später aufgesetzten Federhülse war Teil einer Harnischgarnitur mit unbekanntem Verbleib. Die Anschaffung einer so kostspieligen Ausstattung setzte entsprechende finanzielle Möglichkeiten des adligen Auftraggebers voraus. Verwendung fand diese Rossstirn möglicherweise bei Paraden, bei Turnieren oder aber auch bei militärischen Einsätzen. Ein ehemals vorhandener Wappenschild auf der Stirnmitte und das Scheitelstück fehlen. Der Dekor besteht aus geätzten, mit einem Flammenfries eingefassten Streifen mit gewellten Blattranken, Blüten und verschiedenen Vogeldarstellungen auf punktiertem Grund. Um die Mitte des 16. Jahrhunderts existierten zahlreiche Vorlageblätter mit vergleichbaren Darstellungen. Die Rossstirn erinnert in einigen Details an Arbeiten der Landshuter Plattner Wolfgang und Franz Großschedel. Dies legt eine mögliche Herkunft aus Landshut nahe.

Alter Bestand.

Material/Technique

Eisen, geschmiedet, getrieben, geätzt; Messing (Nietköpfe und Federhülse)

Measurements

Höhe 38 cm, Breite 31,5 cm, Tiefe 16 cm

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Literature

Keywords

Object from: GRASSI Museum für Angewandte Kunst Leipzig

Kaum fünf Gehminuten vom zentralen Augustusplatz entfernt, liegt das weitläufig angelegte, zwischen 1925 und 1929 erbaute Grassimuseum. Das ...

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