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GRASSI Museum für Angewandte Kunst Leipzig Asiatische Kunst. Impulse für Europa [1993.24]

Der daoistische Unsterbliche Li Tieguai

Der daoistische Unsterbliche Li Tieguai (Grassi Museum für Angewandte Kunst CC BY-NC-SA)
Provenance/Rights: Grassi Museum für Angewandte Kunst / Christoph Sandig (CC BY-NC-SA)

Description

Li Tieguai soll der Legende nach seinen eigenen Körper verloren haben, als er seine Seele auf eine Reise schickte. Er hatte seinem Schüler aufgetragen, den leblosen Körper zu verbrennen, wenn er nicht binnen Tagesfrist zurück sei. Da erkrankte die Mutter des Schülers, der nach Hause reiste und deshalb den Körper des Meisters vorzeitig verbrannte. Jener war bei seiner Rückkehr gezwungen, den Körper eines verstorbenen gelähmten Bettlers anzunehmen, den er seitdem bewohnt. Der Schnitzer hat hier aus einem Stück Wurzelholz nur die nötigsten Attribute geschält und veranschaulicht damit die Idee sich transformierender kosmischer Energie (qi): Das Holz wird zum verkrümmten Bettler mit Krückenarm und Flaschenkürbis, der universelle Medizin enthält und Li Tieguai als Patron der Ärzte und Kranken auszeichnet. (Text: Anne-Katrin Ehrt)

Vermächtnis Irmgard Rubardt, Leipzig, 1993.

Material/Technique

Wurzelholz, geschnitzt

Measurements

Höhe 9,2 cm, Breite 5,9 cm, Tiefe 4,8 cm

Created ...
... When
... Where
Created ...
... When

Literature

Keywords

Created Created
1644 - 1911
Created Created
1801 - 1900
1643 1913

Object from: GRASSI Museum für Angewandte Kunst Leipzig

Kaum fünf Gehminuten vom zentralen Augustusplatz entfernt, liegt das weitläufig angelegte, zwischen 1925 und 1929 erbaute Grassimuseum. Das ...

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