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Kulturhistorisches Museum Wurzen / Ringelnatz-Sammlung [slm00154]

Haustock (Feilenhauer)

Haustock (Feilenhauer) (Kulturhistorisches Museum Wurzen / Ringelnatz-Sammlung CC BY-NC-SA)
Provenance/Rights: Kulturhistorisches Museum Wurzen / Ringelnatz-Sammlung (CC BY-NC-SA)

Description

Arbeitsplatz des Feilenhauers Hans Martin, Wurzen. Der Feilenrohling wird auf dem Amboss durch einen endlosen Lederriemen gehalten, den der vor dem Amboss sitzende Feilenhauer mit beiden Füßen fest anzieht.
Der Feilenhauer beginnt an der Spitze der Feile und erzeugt Einschnitt nach Einschnitt mit jeweils ein bis zwei Schlägen parallel hintereinander (Unterhieb), wobei der Meißel immer gegen den Grat des vorigen Hiebes gesetzt und unter einem Neigungswinkel von 80 Grad gehalten wird. Anschließend erfolgt eine zweite Reihe von Hieben quer unter einem Winkel von 110 bis 130 Grad darüber (Oberhieb bzw. Kreuzhieb). Der Hauer benutzt einen speziellen Hammer mit einem gekrümmten kurzen Stiel. Bei 80 bis 220 Schlägen pro Minute entstehen bis zu 50 Feilen an einem Tag. An dieser Technik hat sich seit 200 Jahren nichts geändert.

Material / Technique

Eiche

Measurements ...

H: 50 cm / Dm: 55 cm

Created ...
... who:
... when
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[Last update: 2015/11/28]

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