museum-digitalsachsen

Close

Search museums

Close

Search collections

GRASSI Museum für Angewandte Kunst Asiatische Kunst. Impulse für Europa [1906.37 a]

Teeschale mit Hasenfellglasur

Teeschale mit Hasenfellglasur (Grassi Museum für Angewandte Kunst CC BY-NC-SA)
Provenance/Rights: Grassi Museum für Angewandte Kunst / Christoph Sandig (CC BY-NC-SA)

Description

Eisenoxid in der Glasur erzeugt hier die hellbraune und dunkelblaue Maserung. Der hohe Flussmittelgehalt sorgt für den Glasurwulst über dem Fuß und dafür, dass der bleibende Glasurfilm der Gefäßlippe zum Trinken zu rau wird. Deshalb wurde diese meist mit Silber gefasst. In den Klöstern des Chan-Buddhismus wurde zu dieser Zeit aufgeschäumter Tee getrunken. Hasenfellglasuren galten als optimaler ästhetischer Kontrast zum dicken, hellen Teeschaum. Dieser Typ spielte unter dem Namen Tenmoku eine prägende Rolle auch in der japanischen Teekultur, benannt nach den Tianmu-Bergen, wo die japanischen Mönche den aufgeschäumten Tee kennenlernten. (Text: Anne-Katrin Ehrt)

Ankauf 1906.

Material / Technique

Jian-Ware. Steinzeug, eisenhaltige, kristallisierende Glasur, am oberen Rand Silberfassung

Measurements ...

Höhe 7,2 cm, Durchmesser 11,5 cm

Created ...
... when
... where

Literature ...

Tags

[Last update: 2018/12/28]

Usage and citation

Cite this page
The textual information presented here is free for non-commercial usage if the source is named. (Creative Commons Lizenz 3.0, by-nc-sa) Please name as source not only the internet representation but also the name of the museum.
Rights for the images are shown below the large images (which are accessible by clicking on the smaller images). If nothing different is mentioned there the same regulation as for textual information applies.
Any commercial usage of text or image demands communication with the museum.