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GRASSI Museum für Angewandte Kunst Leipzig Fayencen [1917.17]
Dose (Grassi Museum für Angewandte Kunst CC BY-NC-SA)
Herkunft/Rechte: Grassi Museum für Angewandte Kunst / Esther Hoyer (CC BY-NC-SA)
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Dose

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Beschreibung

Kleine Dose auf leicht aufgewölbtem Standboden. Eiförmiger Körper mit runder Schulter, in den kurzen, zylindrischen Hals übergehend. Am Boden schlaufenförmige Abschneidespuren. Der glockenförmige Hohldeckel mit Knauf. Der Rand überstehend.
Auf der Wandung ein sich dreimal wiederholendes Motiv eines auf einem kleinen Felsen sitzenden langschwänzigen Vogels, gerahmt von Sträuchern bzw. großblättrigen Pflanzen. An der Schulter und am Fuß Behangfries aus Laub- und Bandelwerk. Der Deckelknauf als stilisierte Blüte bemalt, darunter Laub- und Bandelwerk.
Mehrere Glasurabplatzungen am Lippenrand und am Fuß, Glasurabrieb an der Wandung, Glasurabplatzungen am Deckelknauf und am -rand.
Marke in Blau auf dem Boden und im Deckelinneren: „R“ für Rudolstadt, unter Querstrich „F.“ für Heinrich Christoph Caspar Fries (1725–1797).

Ankauf von Alma Zöllner, Dresden, 1917. Ehemals Sammlung Julius Zöllner, Leipzig

Material/Technik

Scherben ockerfarben, Glasur weiß, Inglasurbemalung in Blau

Maße

Höhe: 10,2 cm (mit Deckel: 13,8 cm), Durchmesser: 9 cm

Literatur

  • Kunstgewerbe-Museum zu Leipzig (1922): Mitteilungen des Städtischen Kunstgewerbe-Museums zu Leipzig 1911 - 1921. Leipzig, Jg. 1918, S. 103
  • Rudi, Thomas (2017): Europäische Fayencen 17. - 18. Jahrhundert. Bestands- und Verlustkatalog GRASSI Museum für angewandte Kunst Leipzig. Leipzig, Kat. Nr. 244
  • Städtisches Kunstgewerbemuseum zu Leipzig (1931): Führer durch das Städtische Kunstgewerbemuseum zu Leipzig. Leipzig, S. 35
GRASSI Museum für Angewandte Kunst Leipzig

Objekt aus: GRASSI Museum für Angewandte Kunst Leipzig

Kaum fünf Gehminuten vom zentralen Augustusplatz entfernt, liegt das weitläufig angelegte, zwischen 1925 und 1929 erbaute Grassimuseum. Das Gebäude...

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