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Erwin Hahs (1887-1970)

"Erwin Hahs (* 27. Juli 1887 in Berlin; † 31. März 1970 in Zernsdorf) war ein deutscher Maler und Grafiker und Professor an der Hochschule für Kunst und Design Burg Giebichenstein in Halle." (wikipedia 23.06.2016) Er studierte am Königlichen Kunstgewerbemuseums in Berlin bei E. R.Weiß. Durch Kontakt zum Bauhausbegründer Walter Gropius erhielt er gemeinsam mit Georg Kolbe den Auftrag, ein Wandbild im Deutschen Pavillon beizusteuern, der 1913 zur Werkbundausstellung in Köln gezeigt wurde. 1918 wurde er von Paul Thiersch auf Empfehlung von Bruno Paul an die Kunstschule Burg Giebichenstein in Halle/Saale berufen, gehörte der "Novembergrupe" an und pflegte weiterhin Kontakt zum Bauhaus. 1933 wurde er als Professor der Burg Giebichenstein entlassen, 1934 seine Kunst als „entartet“ eingestuft, 1935 Wandmalereien von ihm zerstört. Er arbeitete nun als Restaurator in Linz, ab 1942 als Lehrer am Gymnasium in Stendal. Nach dem Krieg wieder an der Burg Giebichenstein, wurde er zu DDR-Zeiten aufgrund des sogenannten „Formalismusstreit“ erneut aus dem Amt gedrängt, seine Werke unterlagen bis zum Schluss der Zensur.

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