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Trude Petri (1906-1998)

"Trude Petri-Raben" (* 25. August 1906 in Hamburg; † 1998 in Vancouver) war eine deutsche Bildhauerin, Malerin und Designerin. Sie studierte an der Hochschule für Bildende Kunst in Hamburg. 1929 wurde sie von Direktor Günther von Pechmann als Designerin zur Königlichen Porzellan-Manufaktur Berlin (KPM) geholt. (Entwurf: Trude Petri, 1931) Bereits 1931 entwarf sie ’’Urbino’’, ein Service, das die Forderung des Bauhaus nach materialgerechter Form und klarer Reduktion auf das Wesentliche erfüllte (Neue Sachlichkeit). Es wurde 1936 auf der Triennale in Mailand mit einer Goldmedaille ausgezeichnet und erhielt 1937 auf der Pariser Weltausstellung den Grand Prix. Der Entwurf basiert auf den Grundformen Kreis und Kugel und zeigt sich von der eleganten ostasiatischen Gefäßkunst beeinflusst. Damit entsprach er den Bedingungen serieller Herstellung und vielseitiger Verwendung. KPM produziert das Service bis heute. Gemeinsam mit dem Bildhauer Siegmund Schütz (1906–1998) schuf sie die Serie ’’Arkadia’’, bei dem Petri die Form, Schütz die Medaillons in Biskuit-Porzellan gestaltete. Nach dem Zweiten Weltkrieg wird diese Form auch ohne Medaillons unter dem Namen ’’Urania’’ gefertigt. Nach der Heirat mit John Raben siedelte Trude Petri nach Chicago über, blieb KPM aber weiter als Designerin verbunden. Im Jahr 2006 fand zum 100. Geburtstag von Trude Petri und Siegmund Schütz eine Jubiläumsausstellung im Kunstgewerbemuseum Berlin statt. - (Wikipedia 26.11.2017)

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