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Rochhausen Hörapparatefabrik Waldkirchen/ Erzgebirge

"Martin Rochhausen (1907-1966) reiste bis 1939 als freier Handelsvertreter landesweit umher und verkaufte damals schon Hörhilfen. Seine Tätigkeit musste er allerdings kriegsbedingt unterbrechen. Nach Kriegsende suchte er nach Möglichkeiten ohne jegliche Energiequellen Schwerhörige wieder zum Hören zu bringen und stieß dabei auf ein Hörrohr aus Metall. Weil er von dessen Handhabung und Nutzen derart beeindruckt war, gründete er im Mai 1947 die Firma „Rochhausen Hörapparatefabrik Waldkirchen/ Erzgebirge“ und produzierte die ersten Hörrohre aus Bakelit und später aus Polystyrol. Ebenfalls wurden nach und nach elektronische Hörhilfen mit Batterien sowie diverses Zubehör hergestellt und in ganz Ostdeutschland (unter Anderem an das Gesundheitswesen der DDR) versendet. 1966 übernahm Tochter Gisela Mittag (geb. Rochhausen) die Firma und führte diese unter dem Namen „Hörgeräte Service ROCHHAUSEN“ fort. Da durch die Weiterentwicklung in Westdeutschland modernere und kleinere Hörgeräte gebaut wurden, war eine Weiterentwicklung und Produktion in Waldkirchen nicht länger zweckmäßig. Daher wurde die Produktion kurz nach der „Wende“ eingestellt." (http://www.rochhausen.de/ueber-uns/ - 31.07.2017)