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Fayencemanufaktur Rheinsberg (Brandenburg)

"Am 4. Januar 1762 entsteht der Plan zur Errichtung einer Fayencefabrik bei Herrn von Reisewitz. Im Juni erfolgt die Gründung der Fabrik. Versteigerung der Fabrik an den Rheinsberger Bürger Erdmann Bünger. 1765 wird die Fabrik an den Fabrikmeister Seidel verkauft. 1769 kauft Graf Kamecke auf Tucheband die Fabrik. Nach bis dahin wenig erfolgreicher Fertigung übernahm 1770 Carl Friedrich Lüdicke, dem die Berliner Fayencemanufaktur gehörte, die Fayencemanufaktur Rheinsberg. An dessen Witwe zahlte Lüdicke bis 1781 in Raten die Kaufsumme ab. Schnell führt Lüdicke die Firma zu großem Ansehen. Nachweislich liefert er Keramik auch an den Zarenhof. Hervorragende Stücke aus dieser Zeit sind im Märkischen Museum Berlin zu sehen. 6) Eine Verordnung des Generaldirektoriums in Berlin von 1787 bestimmt, daß die Rheinsberger Fabrikate Lüdickes ein „LR“ und die Berliner ein „LB“ zu führen haben. Das Privileg für die Errichtung und den Betrieb der Steingutmanufaktur datiert vom 23.10.1788.7) Nach dem Tode von Carl Friedrich Lüdicke 1797 führt die Witwe, Maria Dorothea, zusammen mit ihren Söhnen die Fabrik weiter. Der Sohn Karl Valentin Lüdicke übernimmt die Leitung des Unternehmens 1799. Viele neue Techniken, z.B. der Stahldruck, werden von ihm entwickelt und später auch in der zweiten Keramikfabrik eingesetzt. 1816 errichtet der Apotheker Pollnow eine Keramikfabrik vor dem Mühlentor. Nach 104 Jahren erfolgreichen keramischen Schaffens schließt nach dem Tode Karl Valentins seine Witwe die Firma 1866. 50 Jahre lang arbeiteten in Rheinsberg zwei Keramikfirmen nebeneinander. ..." - http://schlesier-art.de/wiki/doku.php/steingut/fabriken/rheinsberger_steingutfabrik, 06.10.2018

Object-mediated relations to other actors

(The left column names relations of this actor to objects in the right column. In the middle you find other actors in relation to the same objects.)

Created Fayencemanufaktur Rheinsberg (Brandenburg)
Created Carl Friedrich Lüdicke (1739-1797) ()