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Museum Niesky Johann-Raschke-Haus Missionsgeschichte

Missionsgeschichte

In dieser Objektgruppe sind sämtliche Dokumente und Objekte zur Missionsgeschichte der Brüdergemeine vertreten.

[ 6 Objects ]

Schlussstein der Missionsschule

Als Schlussstein oder Scheitelstein wird der Keilstein am höchsten Punkt (Scheitel) eines Bogens oder der abschließende Stein im Hauptknotenpunkt eines Rippengewölbes bezeichnet.
Die Missionsschule wurde 1885 erbaut und zehn Jahre später erweitert, damit drei Klassen lernen und Unterkünfte für die Schüler geschaffen werden konnten. Mit diesem Erweiterungsbau wurde auch dieser Schlussstein gesetzt.

Schlussstein der Missionsschule

Missions-Atlas der Brüdergemeine, 1895

Dieser Missionsatlas der Brüdergemeine umfasst 16 Karten, darunter eine Weltkarte und Einzelkarten, zum Beispiel zu Grönland, Suriname, West-Indien oder Deutsch-Ostafrika. Hinzu kommen zu Beginn des Atlas noch ein Begleitwort und eine Übersicht zu den einzelnen Karten.
Der gesamte Atlas ist gebunden, mit einem braunen Stoffbezug und schwarzer Schrift. Die Ecken des Einband sind mit Ornamenten verziert.

Missions-Atlas der Brüdergemeine, 1895

Grönländer Ehepaar

Die Fotografie mit der schlecht lesbaren Bildunterschrift"Grönländer Ehepaar [No. 326]" wurde wahrscheinlich von Missionaren der Herrnhuter Brüdergemeine, die an der Missionsschule in Niesky ausgebildet wurden, aufgenommen. Das Foto zeigt zwei warm gekleidete Personen, die vermutlich vor einer Mauer stehen. Bei dem Mann und der Frau handelt es sich höchstwahrscheinlich um Ureinwohner Grönlands.

Grönländer Ehepaar

Näh-Schule in Silo

Die Fotografie mit der Bildunterschrift "Näh-Schule in Silo, Süd-Afrika-Ost, No. 494" wurde wahrscheinlich von Missionaren der Herrnhuter Brüdergemeine, die an der Missionsschule in Niesky ausgebildet wurden, aufgenommen. Das Foto zeigt mehrere vermutlich Afrikanerinnen beim Nähen.

Näh-Schule in Silo

Eingeborenen-Lager

Die Fotografie mit der Bildunterschrift "Eingeborenen-Lager, N.-Queensland, No. 452" wurde von Missionaren der Herrnhuter Brüdergemeine, die an der Missionsschule in Niesky ausgebildet wurden, aufgenommen. Das Foto zeigt mehrere australische Ureinwohner eines Stammes, deren Behausungen vermutlich aus verschiedenen Ästen, Blättern und Fellen besteht.

Eingeborenen-Lager

Mitteilungen aus der Missionsarbeit der Brüdergemeine in Suriname, ...

Das 4seitige Mitteilungsblatt vom 1. Februar 1925 wurde von H. B. Heide, Paramaribo gedruckt. Als Nummer 9 der fortlaufenden Mitteilungen umfasst es die Seiten 33 bis 36 und hat folgenden Inhalt:
Die Wegläufer von Rac á Rac – Auf dem Missionsfest in Zeist am 17. September 1924

Der Hauptartikel enthält einen Aufsatz von S. Beck: Die Wegläufer von Rac á Rac. Ein Stück Missionsgeschichte aus dem 19. Jahrhundert. Der Bericht schildert ein Ereignis auf der Plantage Rac á Rac im Jahr 1863, vor bzw. um die Zeit der Aufhebung der Sklaverei in Suriname. Voran gingen Unruhen und Meutereien auf einer ganzen Reihe von Plantagen, die zum Teil mit Gewalt durch das Militär, zum Teil aber auch auf gütlichen Wege durch Vermittlung der Missionare wieder beruhigt werden.
Im Artikel wird an einem konkreten Fall die Vermittlungsrolle der Missionare Drexler (siehe 161/18) und van Calker im August 1863 beschrieben, die eine Einigung zwischen entlaufenen Sklaven der Plantage Rac á Rac und dem weißen Gouverneur bewirken sollten. Darin wird unter anderen festgeschrieben, dass alle entlaufenen Sklaven wieder an zu ihren Plantagen zurückzukehren haben.

Im Juni 2013, 150 Jahre nach Abschaffung der Sklaverei in Surinam, bittet die Herrnhuter Brüdergemeine um Verzeihung. "Wir müssen erkennen, dass unsere Missionsarbeit nicht dazu beigetragen hat, das menschenverachtende System der Sklaverei zu ändern oder aufzuheben"
Siehe: https://www.evangelisch.de/inhalte/85781/30-06-2013/herrnhuter-bitten-wegen-sklaverei-surinam-um-vergebung

Mitteilungen aus der Missionsarbeit der Brüdergemeine in Suriname, ...