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Museum Niesky Johann-Raschke-Haus Stadtansichten - Parkanlagen

Stadtansichten - Parkanlagen

Die Objektgruppe zeigt sämtliche Fotografien, Lithografien oder andere Abbildung, auf denen Ansichten aus beziehungsweise von den Nieskyer Parkanlagen Monplaisir, Astrachan, Schwesternplantage und Heinrichsruh zu sehen sind.

[ 13 Objects ]

Parkanlage Monplasir. Kapelle und Schordansäule

Die Kapelle stand am Fuß des Judenberges im Alt-Monplaisir, deshalb auch Kapelle am Fuße des Berges genannt. Rechts daneben befand sich die Schordan-Säule. Auf dem Foto steht davor eine Bank.

Das Gebäude wurde in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts aus Holz errichtet und kunstvoll verziert. 1804 bereits auf Karten ersichtlich. Es diente als Geräteschuppen für die Schüler des Pädagogiums. Nach 1945 zeigte sich der Park in einem bedauerlichen Zustand, viele Bauwerke trugen Schäden. Anfang der 1950er wurden die meisten Bauwerke und Denkmale abgerissen, so auch die Kapelle.

Parkanlage Monplasir. Kapelle und Schordansäule

Monplaisir, Niesky

Die Darstellung zeigt eine Laube in der Nieskyer Parkanlage "Monplaisir" ("Mein Vergnügen"). Dieser Park wurde von den Schülern des Pädagogiums im Südosten von Niesky an der damaligen Gemarkungsgrenze zu Ödernitz angelegt. Sie schütteten ab 1771 einen fünf Meter hohen Hügel auf, legten ein System verschlungener Wege an und pflanzten die in der Umgebung von Niesky unbekannten oder seltenen Laubbäume an, bauten Lauben, Sitzbänke und Geräteschuppen und errichteten Gedenksäulen.

Monplaisir, Niesky

Das Schweizerhaus in Astrachan

Das Schweizerhaus wurde ursprünglich auf der Schwesternplantage als Weinberghaus errichtet. 1827 wurde es auf den Astrachan (Niesky) umgesetzt und diente fortan zur Unterbringung von Gerätschaften.
Das Gebäude befindet sich zentral im Bild und ist von einer üppigen Vegetation umgeben. Auf den verschiedenen Wegen, die um das Haus herum und von ihm weg führen, gehen verschieden Personengruppen spazieren.

Das Schweizerhaus in Astrachan

Schordan-Säule in Monplaisir

Auf dieser Fotografie ist die Schordan-Säule in Monplaisir abgebildet. Auf dem Sockel sieht man die gusseiserne Platte, auf welcher verschiedene Jahreszahlen eingeprägt sind und die sich heute im Museum Niesky befindet.

Bereits 1802 findet man die ersten Darstellungen der Säule. Vermutlich wurde diese Säule zwischen 1770 und 1789 errichtet. Anfang der 1950er wurden die meisten Bauwerke und Denkmale abgerissen, jedoch später wieder aufgebaut. Die Schordan-Säule wurde 2017 restauriert und bekam eine neue Tafel eingesetzt.

Schordan-Säule in Monplaisir

Alt-Monplaisir Niesky

Das Foto zeigt den Hauptweg im Park Monplaisir, links ist eine Bank zu sehen. Auf der Rückseite befindet sich die handschriftliche Beschriftung in Sütterlin „Eingang Alt-Monplaisir Niesky“.

Monplaisir („Mein Vergnügen“) wurde zwischen 1760 und 1770 von den Schülern des Nieskyer Pädagogiums angelegt und ständig erweitert. Mit seinen vielen Denkmälern und Bauwerken sowie zahlreichen schattigen Sitzplätzen diente die weitläufige Parkanlage für Spaziergänge und zur Erholung.

Alt-Monplaisir Niesky

Neu-Monplaisir Niesky, Roter Turm

Das Foto zeigt den Weg entlang zum Hungerturm (auch Roter Turm genannt) im Neu-Monplaisir um 1910.

Der Roter Turm (auch Hungerturm genannt) wurde Ende der wahrscheinlich 1780er- Jahre im südöstlichen Teil von Neu-Monplaisir aus roten Backstein errichtet. Er zählt den ältesten Bauwerke in den Parkanlagen. Der mit Zinnen und Söller ausgestattete Turm hatte eine Höhe von ca. 6 Metern und einen Durchmesser von ca. 3 Metern. Den Schülern des Pädagogiums diente er als Geräteschuppen.

Nach 1945 zeigte sich der Park in einem bedauerlichen Zustand, viele Bauwerke trugen Schäden. Anfang der 1950er wurden die meisten Bauwerke und Denkmale abgerissen.

Neu-Monplaisir Niesky, Roter Turm

Alt-Monplaisir Niesky, Judenberg

Das Foto zeigt den Judenberg im Alt-Monplaisir nach der Umgestaltung der Parkanlage zum Volkspark.

Bereits auf den Karten von 1783 erhebt sich deutlich sichtbar der Judenberg im Zentrum. Er wurde wahrscheinlich zwischen 1770 und 1780 von Schülern des Pädagogiums aufgeschüttet. Damit gehörte er zu den ältesten Anlagen in Monplaisir. Mit einer Höhe von 5 - 6 m erschien er damals noch imposanter als heute. Rings herum führte ein serpentinartiger, mit Geländern ausgestatteter Weg auf die mit Sitzbank versehene Kuppe. Während der Umgestaltung zum Volkspark in den 1950er-Jahren wurde der Berg um die Hälft abgetragen und ausgelichtet und dient heute im Winter zum Rodeln.

Alt-Monplaisir Niesky, Judenberg

Neu-Monplaisir Niesky, Japanischer Tempel

Zu sehen ist der Japanische Tempel in der Nieskyer Parkanlage Monplaisir um 1910.
Der Japanische Tempel befand sich im Neu-Monplaisir nordöstlich des Roten Turms. Er wurde wahrscheinlich in der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts errichtet. Im Volksmund auch als Steinernes Häuschen, Liebeshütte und Chinesischer- bzw. Weißer Tempel bezeichnet.
Nach 1945 war das Bauwerk noch erhalten, zeigte aber deutliche Verfallsspuren. Während der Umgestaltung zum Volkspark in den 1950er-Jahren wurden die reste abgetragen.

Neu-Monplaisir Niesky, Japanischer Tempel

Parkanlage Monplaisir Niesky, Kapelle und Schordansäule

Auf der Postkarte sieht man die Kapelle am Fuß des Judenberges im Alt-Monplaisir, deshalb auch Kapelle am Fuße des Berges genannt. Rechts daneben befand sich die Schordan-Säule. Vor der Kapelle steht eine Bank. Die Postkarte wurde vom Verlag von C. G. Hoberg, Niesky herausgegeben.

Das Gebäude wurde in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts aus Holz errichtet und kunstvoll verziert. 1804 bereits auf Karten ersichtlich. Es diente als Geräteschuppen für die Schüler des Pädagogiums. Nach 1945 zeigte sich der Park in einem bedauerlichen Zustand, viele Bauwerke trugen Schäden. Anfang der 1950er wurden die meisten Bauwerke und Denkmale abgerissen, so auch die Kapelle.

Parkanlage Monplaisir Niesky, Kapelle und Schordansäule

Parkanlage Monplasir in Niesky. Zembsch-Säule

Die Postkarte ist der Nachdruck einer Lithographie, die um 1850 im Verlag H. I. Gregor in Herrnhut gedruckt wurde.
Anlässlich des 250jährigen Ortsjubiläums von Niesky im Jahre 1992 wurde die Postkarte vom Museum Niesky herausgegeben.

Sie zeigt Spaziergänger in der Nieskyer Parkanlage Monplaisir vor der Zembsch-Säule.
Die Gedenksäule aus Granit wurde für Christian Theodor Zembsch 1835 an der östlichen Grenze des Alt-Monplaisir auf einen erhöhten Steinsockel errichtet. Er Leitete die Unitätsanstalt von 1769 – 1805. Während der Umgestaltung zum Volkspark in den 1950er-Jahren wurde der Berg um die Hälft abgetragen.
Die Inschrift lautet: Theodoro Christiona Zembsch. Natus XXIII Mai MDCCXXVIII, obiit XXX Aug. MDCCCVI. Dan XXI, III.“

Parkanlage Monplasir in Niesky. Zembsch-Säule

Parkanlage Monplasir. Schleiermacher-Denkmal

Auf dem Foto sieht man das Schleiermacher-Denkmal auf seinem ursprünglichen Standort in der Nieskyer Parkanlage Alt-Monplaisir.

Anlässlich des 150-jährigen Jubelfestes des Nieskyer Pädagogiums im Juni 1911 wurde im Westteil von Alt-Monplaisir, auf dem Gelände des ehemaligen Knabengarten, ein Denkmal aus schlesischen Sandstein zur Erinnerung an den bekannten Schüler Friedrich Ernst Daniel Schleiermacher errichtet.

Wegen des Baus des angrenzenden Heizhauses Anfang der 1980er Jahre wurde das Denkmal auf den Gottesacker der Brüdergemeine umgesetzt.
Das Denkmal wurde 2004 auf Initiative des Vereins "Freunde des Gymnasiums Niesky" restauriert und am 4. November 2005 am neuen Standort vor dem Friedrich-Schleiermacher-Gymnasium am Zinzendorfplatz (ehemalige Knabenanstalt) feierlich eingeweiht.

Parkanlage Monplasir. Schleiermacher-Denkmal

Parkanlage Monplasir. Alter Turnplatz

Das Foto zeigt eine Teilansicht vom Sportplatz am Monplaisir in Niesky. Links im Bild eine Reihe Laubbäume. Auf dem Platz steht eine steht eine Fahnenstange, dahinter ein Holzhaus.

Ab 1821 wurde im Monplaisir geturnt. Hierzu wurden 5 Recks und 2 Barren im Park errichtet, wobei man das erste Reck noch an zwei Fichten befestigte. Später wurde der Turnplatz auf den Gelände hinter der heutigen Roten Schule verlegt. Dieser Turnplatz gilt als einer der ersten Turnplätze Deutschlands. Auf ihm turnten die Schüler des Pädagogiums und der Knabenanstalt.

Parkanlage Monplasir. Alter Turnplatz

Parkanlage Monplasir. Alter Turnplatz. Niesky

Die Postkarte ist der Nachdruck einer Lithographie, die um 1850 im Verlag H. I. Gregor in Herrnhut gedruckt wurde.
Anlässlich des 250jährigen Ortsjubiläums von Niesky im Jahre 1992 wurde die Postkarte vom Museum Niesky herausgegeben.

Sie zeigt Schüler vom Pädagogium oder der Knabenanstalt Niesky mit Ihrem Lehrer beim Turnunterricht.

Ab 1821 wurde im Monplaisir geturnt. Hierzu wurden 5 Recks und 2 Barren im Park errichtet, wobei man das erste Reck noch an zwei Fichten befestigte. Später wurde der Turnplatz auf den Gelände hinter der heutigen Roten Schule verlegt. Dieser Turnplatz gilt als einer der ersten Turnplätze Deutschlands. Auf ihm turnten die Schüler des Pädagogiums und der Knabenanstalt.

Parkanlage Monplasir. Alter Turnplatz. Niesky