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Museum Niesky Johann-Raschke-Haus Stadtansichten - Kunst

Stadtansichten - Kunst

In dieser Objektgruppe befinden alle Zeichnungen, Gemälde, Lithografien und ähnliches, auf denen Stadtansichten von Niesky zu sehen sind.

[ 13 Objects ]

Der Betsaal in Niesky

Auf der farbigen Lithographie ist eine Stadtansicht abgebildet, genauer gesagt ist es eine Teilansicht des Zinzendorfplatzes. Der Blick geht dabei durch die Mittelachse der Ost-West-Ausrichtung auf den ehemaligen Betsaal der Herrnhuter Brüdergemeine.
Der Betsaal liegt zentral im Bild. Er wurde ca. 1756 nach Entwürfen von Siegmund August von Gersdorf errichtet. Sein schlichter Herrnhuter Barock wurde zum Vorbild für viele andere Kirchensäle Herrnhuter Orte. Ab 1875 wich er dem Neubau des Kirchengebäudes der Brüdergemeine.

Der Betsaal in Niesky

Das Haus von Johann Ehregott Christoph

Diese Bleistiftzeichnung zeigt das Haus von Johann Ehregott Christoph auf der Horkaer Straße. Das Alter ist unbekannt. Der Blick geht auf das Haus des Firmengründers, in dem vermutlich auch anfangs die Kupferschmiede untergebracht war. Rechts im Bild befindet sich das "Neumann`sche Haus" an der Ecke zum Zinzendorfplatz. Ganz rechts steht ein Brunnenhäuschen auf dem Platz.

Das Haus von Johann Ehregott Christoph

Raschkehaus, klein

Das Ölgemälde vom Raschkehaus zeigt das Gebäude in verputztem Zustand. Das Umgebinde, wie es ursprünglich gebaut und man es heute kennt, verschwand bereits im Jahre 1799 im Zuge einer Platz-Neugestaltung infolge des damaligen Zeitgeschmacks. Das gesamte Ensemble ist herbstlich gestaltet.
Die Malerin Lydia Therese Reichel (1893-1969) ist gebürtige Nieskyerin und hat zahlreiche Bilder von der Region angefertigt.

Raschkehaus, klein

Raschkehaus, groß

Das Ölgemälde vom Raschkehaus zeigt das Gebäude in verputztem Zustand. Das Umgebinde, wie es ursprünglich gebaut und man es heute kennt, verschwand bereits im Jahre 1799 im Zuge einer Platz-Neugestaltung infolge des damaligen Zeitgeschmacks. Das gesamte Ensemble, welches herbstlich gestaltet ist, befindet sich in einem dunklen Rahmen.
Die Malerin Lydia Therese Reichel (1893-1969) ist gebürtige Nieskyerin und hat zahlreiche Bilder von der Region angefertigt.

Raschkehaus, groß

Ödernitzer Straße

Das Aquarell wurde von dem Künstler Helmut Mönch angefertigt und zeigt die Ödernitzer Straße. Diese führt stadteinwärts Richtung Zinzendorfplatz, dessen Bäume man im Hintergrund am Ende der Häuserzeile sehen kann. Auf der rechten Seite des Bildes, etwas unterhalb der kleinen Mauer mit aufgesetztem Zaun, hat der Maler sein Signum "HMönch" hinterlassen.
Das Aquarell ist vermutlich zur besseren Stabilität auf einem Zeichenkarton befestigt.

Ödernitzer Straße

Das Schweizerhaus in Astrachan

Das Schweizerhaus wurde ursprünglich auf der Schwesternplantage als Weinberghaus errichtet. 1827 wurde es auf den Astrachan (Niesky) umgesetzt und diente fortan zur Unterbringung von Gerätschaften.
Das Gebäude befindet sich zentral im Bild und ist von einer üppigen Vegetation umgeben. Auf den verschiedenen Wegen, die um das Haus herum und von ihm weg führen, gehen verschieden Personengruppen spazieren.

Das Schweizerhaus in Astrachan

Monplaisir, Niesky

Die Darstellung zeigt eine Laube in der Nieskyer Parkanlage "Monplaisir" ("Mein Vergnügen"). Dieser Park wurde von den Schülern des Pädagogiums im Südosten von Niesky an der damaligen Gemarkungsgrenze zu Ödernitz angelegt. Sie schütteten ab 1771 einen fünf Meter hohen Hügel auf, legten ein System verschlungener Wege an und pflanzten die in der Umgebung von Niesky unbekannten oder seltenen Laubbäume an, bauten Lauben, Sitzbänke und Geräteschuppen und errichteten Gedenksäulen.

Monplaisir, Niesky

Der Wartthurm bei Niesky

Bei der vorliegenden Lithographie handelt es sich um eine schwarz-weiß Darstellung des Wartturms, einem Wahrzeichen von Niesky. Der massive Turm erhebt sich über vier "Etagen" inmitten von Bäumen. Dabei führt ein Weg, auf dem sich zwei Personen befinden, durch üppige Vegetation zu ihm hin. Auf dem Turm stehen ebenfalls Leute.
Nachdem der hölzerne Nieskyer Aussichtsturm 1833 durch Sturmschäden zerstört wurde, wünschten sich die Nieskyer einen neuen, massiven Turm. Dafür wurde eine große Spendenaktion ins Leben gerufen, inszeniert vom damaligen Direktor der Internatsschulen. Im Herbst 1835 wurde der Turm festlich eingeweiht.

Der Wartthurm bei Niesky

Niesky. Zinzendorfplatz. Blick in die Bautzener Straße (Elternhaus)

Bei dem als "Elternhaus" bezeichneten Gebäude handelt es sich um das sogenannte "Herrschaftshaus" an der Ecke Görlitzer/Bautzener Straße. Dieses wurde 1752 von Günther Urban Anton von Lüdecke, dem damaligen Besitzer von Trebus errichtet und diente als Sitz der Patrimonial-Gerichtsbarkeit. Carl von Forestier, der von 1820 bis 1837 in diesem Haus wohnte, oder eines seiner Kinder ist vermutlich der Schöpfer diese Aquarells. Nach dem Abriss 1896 wurde 1897 ein neues Geschäftshaus errichtet (heute Teil der örtlichen Sparkasse). Das Gebäude mittig rechts war das Brüderhaus.

Niesky. Zinzendorfplatz. Blick in die Bautzener Straße (Elternhaus)

Brüderort Niesky in der Oberlausitz

Dies ist eine Gesamtansicht des zentralen Platzes von Niesky (heute Zinzendorfplatz) mit den wichtigsten Gemeinschaftsbauten der Brüdergemeine (Betsaal, Brüderhaus, Schwesternhaus, Witwenhaus und Pädagogium). Es handelt sich um eine lebendige Darstellung verschiedener Alltagsszenen. Das Bild ist von hohem künstlerischen Wert und zeichnet sich besonders durch eine leuchtende Farbigkeit aus.

Brüderort Niesky in der Oberlausitz

Niesky, Zinzendorfplatz

Die Lithografie zeigt eine Ansicht des zentralen Platzes von Niesky (heute Zinzendorfplatz) mit Blick von der Bautzener Straße in die Ödernitzer Straße (Standort vor dem Brüderhaus). Im Vordergrund links ist ein typisches Brunnenhäuschen. Diese schützten die vier Brunnen der öffentlichen Wasserversorgung am Platz vor Verschmutzungen. Bei dem Gebäude ganz links handelt es sich um das Kleine Schwesternhaus, welches 1864 abgebrochen wurde, um das Neue Pädagogium zu errichten, daneben die Alte Apotheke. Das Gebäude rechts ist das Eckhaus zur Görlitzer Straße und wurde als sogenanntes Herrschaftshaus bezeichnet. Auf der anderen Straßenseite befand sich der Gasthof der Brüdergemeine.

Niesky, Zinzendorfplatz

Innere Ansicht von Niesky 1

Auf der farbigen Lithographie ist eine Stadtansicht abgebildet, genauer gesagt ist es eine Teilansicht des Zinzendorfplatzes. Der Blick geht dabei auf die Westseite des Platzes mit Brüderhaus, Betsaal und Schwesternhaus. Diese Gebäude befinden sich am linken Bildrand. Zentral, leicht rechts gelegen befindet sich ein Brunnenhäuschen und im Vordergrund sieht man ein Pferdegespann, das vermutlich lange Holzbretter geladen hat.

Innere Ansicht von Niesky 1

Innere Ansicht von Niesky 2

Auf der farbigen Lithographie ist eine Stadtansicht von Niesky abgebildet, genauer gesagt ist es eine Teilansicht des Zinzendorfplatzes. Der Blick geht dabei auf die Südseite des Platzes mit Gasthof der Brüdergemeine, ehemaligem Herrschaftshaus und dem alten Eisenwarenladen. Der Platz ist mit hohen Bäumen stark bewachsen. Auf der Straße vor den Gebäuden ist eine Pferdekutsche zu sehen und relativ zentral im Bild Richtung Südostseite des Platzes befindet sich ein kleines Brunnenhäuschen.

Innere Ansicht von Niesky 2